Tresenzeit es ist soweit!

Der nächste (Anti-)Klassismustresen wird am Montag den 13. Juni wieder in der Kollektivbar ES in Neukölln stattfinden! Ihr kennt es ja 🙂

Die Idee hinter dem Tresen ist, einen monatlichen Raum für Austausch und Vernetzung zu öffnen. Ihr möchtet euch mit (Anti-)Klassismus beschäftigen oder Leute kennenlernen, die das tun? Ihr wollt was los werden oder anderen Erfahrungen lauschen? Ihr seid an Aktionen und Organisierung rund um Klasse und Anti-Klassismus interessiert? Ihr wollt einfach nur einen trinken? Dann kommt gerne rum 🙂

Hier die schnellen Fakten:

Was:
Offener Tresen zum Austausch über die Themen Klasse und Klassismus

Wo:
Kollektivbar ES
Pflügerstraße 52
12047 Berlin
http://www.kollektivbar-es.de/ <http://www.kollektivbar-es.de/>

Wann:
Montag 13. Juni ab 20 Uhr

Gut zu wissen:
– Wer keine Knete für ein Getränk hat kann übrigens anonym ein Strich auf unserem Deckel machen, der dann solidarisch getragen wird. Dafür lassen wir eine Dose rumgehen.
– Wir wollen nicht nur sensibel für Klassismus sein, sondern alle menschenverachtenden Einstellungen haben bei uns keinen Platz und diskriminierendes Verhalten wird nicht toleriert. Wir von kikk werden ansprechbar sein, wenn ihr euch unwohl fühlt und persönliche Grenzen nicht eingehalten werden.
– Leider ist die Bar nicht barrierefrei. Es ist eine Raucher*innen-Bar, allerdings wünschen wir uns dass vor 22 Uhr nicht im Raum geraucht wird.

Wir freuen uns drauf euch zu sehen
und senden bis dahin solidarische Grüße

Eure kikkis

(Anti-) Klassismustresen

Liebe alle,

wir laden euch herzlich zum ersten antiklassismus-tresen im neuen Jahr ein. Der tresen ist ein Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Bestärkung für Menschen, die sich mit (Anti-)Klassismus beschäftigen oder beschäftigen wollen. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen oder wiederzusehen!

Der tresen ist ein offener Raum. Das heißt es gibt kein vorbereitetes Programm, ihr könnt kommen und gehen wie ihr wollt – wie in einer Kneipe. Als Gesprächsanregung schlagen wir dieses Mal das Thema Klassismus im Betrieb vor. Zugänge zu Jobs, Löhne, Arbeitsbedingungen, Sicherheit, Mitsprachemöglichkeiten, Anerkennung von Arbeit etc. sind Dinge, die von unserer Klasse abhängen und ungerecht verteilt sind. Klassenunterschiede auf Arbeit zeigen sich auch durch Diskriminierungen durch Vorgesetzte oder Kolleg*innen, die beispielsweise verachtend mit Menschen ohne Uni-Abschluss umgehen.
Wir laden ein, über klassistische Zustände und Erfahrungen ins Gespräch zu kommen. Wir wollen aber auch Strategien teilen und entwickeln, wie wir damit umgehen können. Wir wollen uns Mut machen und bestärken, gegen Klassismus aktiv zu werden!

Wann? Mittwoch, 23. Februar ab 19 Uhr bis mindestens 22 Uhr
Wo? Unter diesem Link geht’s zum tesen 

Das ist ein datenschutzsicherer BigBlueButton-Raum, dafür benötigt ihr nur einen Browser wie Firefox, entweder auf einem Computer oder Handy. Wir von kikk werden da sein, um bei technischen Problemen zu helfen. Wenn ihr Schwierigkeiten habt, in die Lobby zu kommen, schreibt uns eine Mail. Wenn ihr vorab Fragen oder Bedenken habt, kontaktiert uns sehr gern!

Wir freuen uns auf euch! Ladet gern Menschen ein und teilt diese Einladung – auch über Berlin hinaus. 🙂 Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung 

Viele Grüße
kikk

Übrigens: Wir wollen nicht nur sensibel für Klassismus sein, sondern alle menschenverachtenden Einstellungen haben bei uns keinen Platz und diskriminierendes Verhalten wird nicht toleriert. Wir von kikk werden ansprechbar sein, wenn ihr euch unwohl fühlt und persönliche Grenzen nicht eingehalten werden.

Und: Online-Räume haben Nachteile, nicht alle haben die technischen Mittel dafür. Aber wir glauben auch, dass sie viele Vorteile mit sich bringen, zum Beispiel dass mensch nicht in einer Bar in Berlin – Neukölln sein muss. Wir freuen uns über Menschen, für die das eine Bar besuchen eine Barriere darstellt. Und wir freuen uns über Menschen, die an anderen Orten sind und dazustoßen!

Online Workshop-Tag am 22.01.2022

klassismus ist keine kunstepoche?!

Was ist Klassismus? Was hat Klassismus mit deinem Leben und deiner Arbeit zu tun?

Klassismus meint die Diskriminierung aufgrund der Klassen-Herkunft und Position und richtet sich z.B. gegen von Armut betroffene Menschen, Sozialhilfeempfän- ger:innen, wohnungslose Menschen oder auch studierende Arbeiter:innenkinder.

Der Workshop-Tag ist in drei Einheiten gegliedert:

10:30-12:00 Uhr

Workshop I —> Einstieg

Wir wollen mit Theorie und Beispielen überlegen, wo und wie Klassismus wirkt und was ihn ausmacht, denn Klassismus bleibt oft unter der Oberfläche und somit unbenannt.

13:30-15:00 Uhr

Workshop II —> Eigene Biografie angucken

Wir werden uns über persönliche Erfahrungen und Standpunkt in der Gesellschaft austauschen und diskutieren, wie wir Klassismus in unserem Leben und unserer Arbeit praktisch begegnen zu können.

15:30-17:00 Uhr

Workshop III —> Klassismus und Bildung

Wir setzen uns mit dem aktuellen Bildungssystem und unserem Blick darauf auseinander. Außerdem wollen wir uns mit Alternativen beschäftigen.

Die Anmeldung für die jeweiligen Workshops ist kostenfrei. Du kannst dich für einen, zwei oder alle drei Workshops anmelden. Für weitere Infos und Anmeldung schick uns bis 20.01.2022 eine E-Mail an:

–> mail@kikk-bildungsban.de

Der Workshop Tag wird von kikk – klassismus ist keine kunstepoche durchgeführt. kikk ist ein Bildungskollektiv, das zu Klasse und Klassismus arbeitet. Finanziell er- möglicht das der ehrenamtliche Verein „Ehemalige Stipendiat*innen der Heinrich- Böll-Stiftung“.

–> www.kikk-bildungsban.de –> www.hbs-ehemalige.de

Unterstütze den neuen Kiezladen in Berlin – Einladung zum Mitmachen!

Liebe*r Besucher*in, liebe*r Freund*in,

wir als kikk schreiben dir heute mit einer Bitte um Unterstützung und Verbreitung in „eigener“ Sache. Seit wenigen Monaten sind wir Teil eines Kollektivs von Gruppen und Personen, die im Berliner Stadtteil Neukölln einen Kiezladen verwaltet.

Der „Kiezladen auf der Sonnenallee“ ist ein unkommerzielles, selbstverwaltetes soziales Zentrum. Das heißt hier gibt es Raum um sich kennenzulernen, weiterzubilden, zu experimentieren und organisieren – oder um einfach abzuhängen und sich zu entspannen. Der Laden hat eine Küche und ein Café, in denen zum Beispiel Essen gegen Spende („Küfa – Küche für alle“) angeboten wird. Es gibt eine Bibliothek, in der gemeinsam gelesen und gelernt werden kann – bald sogar eine (Anti-)Klassismus-Bibliothek von Tanja und der Empowerment-Gruppe? 🙂 Es gibt eine Siebdruckwerkstatt und andere Angebote, um sich kreativ auszudrücken. Der Laden hat Platz für Workshops, Vorträge, Filmvorführungen von Gruppen wie uns und allen Menschen, die Lust haben, den Raum mitzugestalten.

Der Kiezladen wird allein durch Spenden, freiwilligen Beiträgen seiner Nutzer*innen und Fördermitgliedschaften finanziert. Letztere sollen den Raum langfristig tragen, doch davon fehlen noch viele. Deshalb unsere Bitte an euch: werdet Fördermitglied, wenn ihr könnt! Jeder monatliche Beitrag, egal wie hoch, hilft, diese soziale Infrastruktur zu sichern. Den Fördermitgliedschaftsantrag findest du im Anhang dieser Mail und unter www.kiezladen.org – du kannst ihn an die dort angegebene Post- oder Mailadresse senden. Der Betrag ist jederzeit änderbar, sollte sich deine finanzielle Situation verändern, und die Mitgliedschaft ebenso jederzeit kündbar.

Gern kannst du auch ohne Mitgliedschaft auf das folgende Konto spenden:
Inhaber:             Falcataria e.V.
IBAN:                  DE39 8306 5408 0004 2268 95
Geldinstitut:      Skatbank
Verwendungszweck: Spende Kiezladen

Du bist nicht nur herzlich eingeladen, Fördermitglied zu werden, sondern auch mitzumachen.
Melde dich sehr gerne bei uns, wenn…
– du einen Raum für deine Veranstaltung oder Aktivität suchst;
– wenn du eine Idee hast, wie im Kiezladen antiklassistisch gearbeitet werden kann;
– wenn du mit uns von kikk den Ort gestalten möchtest!

Wir als kikk sehen im Kiezladen die Möglichkeit, Nachbar*innen in Kontakt zu bringen und durch den Austausch im Kiez Kraft für soziale Kämpfe zu schöpfen. Wir wollen, dass sich hier verschiede Kämpfe treffen und verbünden. Wir wollen einen Raum, in dem kein Mensch, zum Beispiel aufgrund von Klassismus, ausgeschlossen fühlt. Wir wollen, dass sich Menschen hier wohl fühlen und etwas Anderes als Stress und Kommerz in der Stadt erfahren können. Daran arbeiten wir als Gruppe, als Kiezladenkollektiv und mit dir als Besucher*in oder Mitgestalter*in!

Während viele Projekträume bedroht sind oder schließen müssen, hat der Kiezladen eine Chance, eine Adresse für solidarisches Miteinander zu werden. Dafür brauchen wir deine Unterstützung: Werde Fördermitglied, wenn du kannst und verbreite diesen Aufruf gern unter deinen Freund*innen! Herzlichen Dank!

Solidarische Grüße
dein kikk-kollektiv