Schon reingehört?

Beim letzten Klassismustresen hatten wir besuch von Marie Hecht, die einen Beitrag für ihren ndPodcast Rote Brause produziert hat.
Selbst noch nicht beim Tresen gewesen? Dann komm vorbei: Dienstag, der 13. Oktober ist der nächste Termin in der Kollektivbar ES

anti-klassismus tresen am 11.8. ab 20 Uhr in der KollektivBar ES

Wir freuen uns, euch endlich wieder zum anti-klassismus tresen in der KollektivBar ES einladen zu dürfen. Das Motto des tresens lautet #jetzterstrecht* – denn soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit wird in der Krise sichtbarer und verstärkt. Und Räume für die gemeinsame Auseinandersetzung mit Klassismus (Was ist Klassismus?) und Antiklassismus sind wichtiger denn je!

Die Idee hinter dem tresen ist, einen monatlichen Raum für Austausch und Vernetzung zu öffnen. Ihr möchtet euch mit (Anti-)Klassismus beschäftigen oder Leute kennenlernen, die das tun? Ihr wollt was los werden wollt oder anderen Erfahrungen lauschen? Ihr seid an Aktionen und Organisierung rund um Klasse und Anti-Klassismus interessiert? Ihr wollt einfach nur einen trinken? Dann kommt gerne am kommenden Dienstag, den 11. August, ab 20 Uhr rum:
KollektivBar ES (EigenSinn), Pflügerstr. 52, 12047 Neukölln

Gut zu wissen:

  • Wer keine Knete für ein Getränk hat kann übrigens anonym ein Strich auf unserem Deckel machen, der dann solidarisch getragen wird. Dafür lassen wir eine Dose rumgehen.
  • Es gibt Hygiene-Maßnahmen wie in anderen Kneipen auch an die wir uns halten möchten und auf eure Unterstützung hoffen.
  • Wir wollen nicht nur sensibel für Klassismus sein, sondern alle menschenverachtenden Einstellungen haben bei uns keinen Platz und diskriminierendes Verhalten wird nicht toleriert. Wir von kikk werden ansprechbar sein, wenn ihr euch unwohl fühlt und persönliche Grenzen nicht eingehalten werden.
  • Leider ist die Bar nicht barrierefrei. Es ist eine Raucher*innen-Bar, allerdings wünschen wir uns dass vor 22 Uhr nicht im Raum geraucht wird.
  • Der Tresen findet jeden 2. Dienstag im Monat statt. Die nächsten Termine: 8. September, 13. Oktober, 10. November

Wir freuen uns auf euch! Teilt diese Einladung sehr gern! Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung

*#jetzterstrecht ist eine Kampagne von Berliner Basisorganisationen, die gegen die Missstände, die durch Corona verschärft werden, kämpfen. Sie haben sich für akute Forderungen und Ideen solidarischen Handelns zusammengetan: jetzterstrecht.org

antiklassistischer einführungsworkshop am 3.8. im AZ Sommerblank

„Content ist neben Tanzen unser Hauptanliegen beim Entropiefestival 2021. Deswegen kommen unsere Workshopwiesen dieses Jahr ins AZ Sommerblank! Unser zweiter Workshop am 03.08. kommt von unseren Freund*innen von der Bildungsbande und Politgruppe kikk – klassismus ist keine kunstepoche!“

18-21 Uhr – Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin

Klassismus ist ein aktivistischer Begriff, der die Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund der sozialen Herkunft und Position beschreibt. Oder eben in anderen Worten: aufgrund der Klassenherkunft und Klassenzugehörigkeit. Negativ betroffen sind Menschen aus der Armuts- und Arbeiter*innenklasse, z.B. Erwerbslose, Einkommensarme, Wohnungslose oder Arbeiter*innenkinder. Die Arbeiter*innenkinder von kikk – klassismus ist keine kunstepoche wollen sich mit euch im antiklassistischen und antikapitalistischen Einführungsworkshop darüber austauschen, was Klassismus noch heißt außer kein oder zu wenig Geld zu haben; was Klassismus mit Rassismus und Sexismus zu tun hat, ob sich Klassismus auch in linken Räumen und Clubs finden lässt und inwiefern uns der Begriff in Krisen wie der Aktuellen helfen kann, soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu benennen. Antiklassismus #jetzterstrecht*!

Awareness: Wir wollen nicht nur sensibel für Klassismus sein, sondern alle menschenverachtenden Einstellungen haben bei uns keinen Platz und diskriminierendes Verhalten wird nicht toleriert. Wir von kikk werden ansprechbar sein, wenn ihr euch unwohl fühlt und persönliche Grenzen nicht eingehalten werden.

*#jetzterstrecht ist eine Kampagne von Berliner Basisorganisationen, die gegen die Missstände, die durch Corona verschärft werden, kämpfen. Sie haben sich für akute Forderungen und Ideen solidarischen Handelns zusammengetan: jetzterstrecht.org

SPRACHE: Leider können wir den Vortrag nur auf Deutsch anbieten. Falls du Englisch oder eine andere Sprache besser verstehst, versuchen wir vor Ort eine Flüsterübersetzung zu organisieren.// Unfortunately we can only offer the presentation in German. If you understand English or another language better, we will try to arrange a whisper translation on site.// Malheureusement, nous ne pouvons offrir la conférence qu’en allemand. Si vous comprenez mieux l’anglais ou une autre langue, nous essayerons d’organiser une traduction chuchotée sur place.// Lamentablemente, sólo podemos ofrecer la conferencia en alemán. Si usted entiende mejor el inglés u otro idioma, intentaremos organizar una traducción susurrada en el lugar.

COVID-19: Der Workshop findet draußen statt und ihr könnt genug Abstand halten. Bitte sagt Bescheid, wenn ihr Bedenken habt und bringt eure Maske für den Gang zum Klo mit.

SPENDE: Falls ihr vor Ort etwas Trinken wollt geht dieser Soli-Beitrag oder eure Spende ans AZ Sommerblank. Es gibt keinen Eintritt und kein Spenden-Muss.

Der Workshop bei Facebook

Pressemitteilung vom 14. Juli 2020

Antiklassistische Assoziation unterstützt die Kampagne #hartzfacts

Die Kampagne von Sanktionsfrei e.V. und Paritätischem will mit Stigmatisierungen und Vorurteilen gegen Hartz IV Empfänger*innen aufräumen

#hartzfacts informiert mit großformatigen Plakaten an S- und U-Bahnhaltestellen bundesweit über die Bedingungen unter denen ALG II Empfänger*innen leben. Die Kampagne will mit Vorurteilen aufräumen. Menschen, die Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt, beziehen, werden mit Vorurteilen konfrontiert. Die Bilder in der Öffentlichkeit sind die von der sozialen Hängematte und von faul auf dem Sofa liegenden, ungebildeten, Alkohol und Drogen konsumierenden oder kriminellen Menschen. Ihnen wird nachgesagt, sie würden sich nicht um die Erziehung ihrer Kinder kümmern, in verwahrlosten Verhältnissen leben oder sich ein schönes Leben machen auf Kosten des Staates. Diese Bilder sind als Vorurteile tief in unseren Denkmustern verankert und eine Form von Diskriminierung. Die Diskriminierung von Personen(-gruppen) aufgrund ihrer Klassenherkunft oder -Position wird als Klassismus bezeichnet.

Als Antiklassistische Assoziation wenden wir uns gegen klassistische Diskriminierung. Neben anderen menschenfeindlichen Einstellungen wie Rassismus und Sexismus stellt diese eine Gefahr für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und für den Bestand unserer demokratischen Werte dar. Es gibt zahlreiche Gründe, die dazu fuhren, dass Menschen auf Grundsicherung angewiesen sind: ein niedriger Verdienst, Ausbildung oder Qualifizierungsmaßnahmen, Erkrankung, Pflege und Erziehung von Angehörigen oder Überqualifizierung. Die kapitalistische Gesellschaftsordnung produziert zwangsläufig Abhängigkeiten. Und nicht alle Menschen haben die gleichen Voraussetzungen und Chancen und können somit nicht in gleicher Weise am gesellschaftlichen Leben und damit auch am Arbeitsleben teilnehmen. Menschen, die ALG II beziehen, leben unter der Armutsgrenze. Hartz IV soll dazu reichen, die Grundbedürfnisse zu stillen und Menschen so schnell wie möglich in Erwerbsarbeit zu bringen. Was das Gesetzbuch auch sagt: Die Grundsicherung soll ein Leben in Würde garantieren. In der Realität ermöglicht die Grundsicherung jedoch nur die Erfüllung der fundamentalsten Grundbedürfnisse. Das heißt sie reicht zum Überleben, aber nicht für ein menschenwürdiges Leben. Der Hartz IV-Satz ist demnach nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, das allen Menschen das Recht auf ein Leben in Würde garantieren will. Darüber hinaus wirken die Sanktionen, Ausgrenzungen und Stigmatisierungen von Hartz IV-Bezieher* innen einschüchternd und disziplinierend. In den nächsten Monaten wird über die Neuregelung der Grundsicherungssätze verhandelt und wir unterstützen die Forderung von Sanktionsfrei e.V. und Paritätischem, den Regelsatz von jetzt 432 € auf mindestens 600 € anzuheben. Wir unterstützen ebenso die Forderung nach der vollständigen Abschaffung der Sanktionen. Ein Sozialsystem soll nicht stigmatisieren, sondern Unterstützung leisten für die, die aus vielfältigen Gründen gerade nicht in der Lage sind, Erwerbsarbeit zu leisten, ihre Mieten zu zahlen oder ihren sonstigen Lebensbedarf zu decken. Die Würde des Menschen soll nicht nur auf dem Papier unantastbar sein. Erwerbslosendiskriminierung gehört entsprechend anderer Diskriminierungen gesetzlich verboten. Das hohe Wohlstandsniveau in Deutschland kann ein menschenwürdiges Leben für alle ermöglich Wenn wir uns dafür entscheiden, können wir allen Mitgliedern unserer Gesellschaft gleichermaßen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben garantieren. Die Konsequenz dieser Bemühung ist langfristig die Überwindung des Systems Hartz IV.

Antiklassistische Assoziation:

Pressekontakt: mail@kikk-bildungsban.de

klassismus-tresen am Di, 14.7., ab 20h, KollektivBar ES

Wir freuen uns, euch endlich wieder zum klassismus-tresen in der KollektivBar ES einladen zu dürfen. Das Motto des tresens lautet #jetzterstrecht* – denn soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit wird in der Krise sichtbarer und verstärkt. Und Räume für die gemeinsame Auseinandersetzung mit Klassismus (Was ist Klassismus?) und Antiklassismus sind wichtiger denn je!

Die Idee hinter dem tresen ist, einen monatlichen Raum für Austausch und Vernetzung zu öffnen. Ihr möchtet euch mit Klassismus beschäftigen oder Leute kennenlernen, die das tun? Ihr wollt was los werden wollt oder anderen Erfahrungen lauschen? Ihr seid an Aktionen und  Organisierung rund um Klasse und Klassismus interessiert? Ihr wollt einfach nur einen trinken? Dann kommt gerne am kommenden Dienstag, den 14. Juli, ab 20 Uhr rum:
KollektivBar ES (EigenSinn), Pflügerstr. 52, 12047 Neukölln

Gut zu wissen:

  • Wer keine Knete für ein Getränk hat kann übrigens anonym ein Strich auf unserem Deckel machen, der dann solidarisch getragen wird. Dafür lassen wir eine Dose rumgehen.
  • Es gibt Hygiene-Maßnahmen wie in anderen Kneipen auch an die wir uns halten möchten und auf eure Unterstützung hoffen.
  • Wir wollen nicht nur sensibel für Klassismus sein, sondern alle menschenverachtenden Einstellungen haben bei uns keinen Platz und diskriminierendes Verhalten wird nicht toleriert. Wir von kikk werden ansprechbar sein, wenn ihr euch unwohl fühlt und persönliche Grenzen nicht eingehalten werden.
  • Leider ist die Bar nicht barrierefrei. Es ist eine Raucher*innen-Bar, allerdings wünschen wir uns dass vor 22 Uhr nicht im Raum geraucht wird.
  • Der Tresen findet jeden 2. Dienstag im Monat statt. Die nächsten Termine: 11. August, 8. September, 13. Oktober

Wir freuen uns auf euch! Teilt diese Einladung sehr gern! Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung

*#jetzterstrecht ist eine Kampagne von Berliner Basisorganisationen, die gegen die Missstände, die durch Corona verschärft werden, kämpfen. Sie haben sich für akute Forderungen und Ideen solidarischen Handelns zusammengetan: jetzterstrecht.org

Klassismustresen wieder im ES am 14. Juli !

Nachdem wir uns darin geübt haben einen Onlinetresen zu veranstalten, treffen wir uns wieder
an jedem 2. Dienstag im Monat in der Kollektivbar ES in Neukölln. Der Tresen ist zum Kennenlernen und Austauschen rund ums Thema Klasse und Klassismus da.
Kommt gerne vorbei, lernt uns und einander kennen:

Ab 20Uhr
Kollektivbar ES
Pflügerstraße 52
12047 Berlin

Hier gehts zum ES
(Die Bar ist eine Raucher*innenbar und nicht Barrierefrei)

Das Dishwasher Magazin sucht Beiträge

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Dann schick uns, was du möchtest! Egal ob Text oder Bild.

Wir veröffentlichen Erfahrungsberichte, Rezensionen, wissenschaftliche Artikel, Geschichten, Gedichte, …
und Fotos, Zeichnungen, Karikaturen, …

Der Dishwasher ist ein Magazin von und für Arbeiterinnen und Arbeiterinnenkinder.
Bei Fragen melde dich gern über Facebook bei Dishwasher – Magazin für ArbeiterInnen.kinder oder per E-Mail (redaktion@dishwasher-magazin.de).

Offenes Neukölln 7. Juni 2020

Kreativer Klassenkampf – Offene Bühne zum Thema Klassismus

Auch wir sind dieses Jahr Teil vom Festival Offenes Neukölln (ONK)! Seit 2016 organisiert das Bündnis Neukölln jedes Jahr ein Wochende um öffentlichen Raum zurückerobern und ein Zeichen für ein offenes, solidarisches und vielfältiges Neukölln zu setzen.
In den letzten Jahren beteiligten sich rund 100 Initiativen mit spannenden Veranstaltungen rund um Kunst, Kultur und Politik um zu zeigen wie vielfältig, lebenswert und kämpferisch Neukölln ist. Mehr zum Festival findet ihr auf der Webseite.

Auch Corona soll dieses Jahr kein Grund darstellen um das ONK nicht stattfinden zu lassen. Deswegen wird es mit verschiedenen Formaten in den Digitalen Raum verlegt.
Wir laden ein, euch mit Geschriebenem, Musik, Performance oder womit auch immer auf einer offenen Bühne mit dem Thema Klassismus auseinanderzusetzen und dazu auszudrücken. Interessierte melden sich gerne vorab unter mail@kikk-bildungsban.de oder klettert spontan ins digitale Rampenlicht!

klassismus-tresen online am Freitag, 22.5., ab 20h

Nach zwei Monaten Corona-Krise und ohne klassismus-tresen wagen wir uns mit einem Experiment in den digitalen Raum und laden euch herzlich zum klassismus-tresen #jetzterstrecht* ein – denn soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit wird in der Krise sichtbarer und verstärkt.
Die Idee hinter dem tresen ist, einen monatlichen Raum für Austausch und Vernetzung zu öffnen. Ihr wollt was los werden wollt oder anderen Erfahrungen lauschen? Ihr möchtet euch mit Klassismus beschäftigen oder Leute kennenlernen, die das tun? Ihr seid an politischer Bildung oder Organisierung rund um Klasse und Klassismus interessiert? Ihr wollt einfach nur vor eurem Bildschirm einen trinken? Dann schaltet euch gerne dazu!

Digitale Räume haben Nachteile, nicht alle haben die technischen Mittel dafür. Aber wir glauben auch, dass sie viele Vorteile mit sich bringen, zum Beispiel dass mensch nicht in einer Bar in Berlin – Neukölln sein muss. Wir freuen uns über Menschen, für die das eine Bar besuchen eine Barriere darstellt. Und wir freuen uns über Menschen, die an anderen Orten sind und dazustoßen!

Das haben wir uns überlegt:
Kommt nächsten Freitag, am 22. Mai, ab 20 Uhr in unsere Lobby (ein datenschutzsicherer BigBlueButton-Raum). Dafür benötigt ihr nur einen Browser wie Firefox, entweder auf einem Computer oder Handy.

Hier geht’s zur Lobby!

Der Raum ist offen, das heißt ihr könnt kommen und gehen wie ihr wollt. Von der Lobby aus kommt ihr in andere Räume, zum Beispiel an den Tresen, auf die gemütliche Couch oder an den Diskutier-Tisch. Ihr könnt euch zwischen diesen Räumen bewegen wie ihr wollt, je nach Stimmung. Macht es euch gemütlich und habt was leckeres zu Trinken parat wenn ihr möchtet.
Wir von kikk werden da sein, um bei technischen Problemen zu helfen. Wenn ihr Schwierigkeiten habt, in die Lobby zu kommen, schreibt uns eine Mail. Wenn ihr vorab Fragen oder Bedenken habt, kontaktiert uns sehr gern!

Wir wollen nicht nur sensibel für Klassismus sein, sondern alle menschenverachtenden Einstellungen haben bei uns keinen Platz und diskriminierendes Verhalten wird nicht toleriert. Wir von kikk werden ansprechbar sein, wenn ihr euch unwohl fühlt und persönliche Grenzen nicht eingehalten werden.

Wir freuen uns auf euch! Ladet gern Menschen ein und teilt diese Einladung – gern auch über Berlin hinaus.

*#jetzterstrecht ist eine Kampagne von Berliner Basisorganisationen, die gegen die Missstände, die durch Corona verschärft werden, kämpfen. Sie haben sich für akute Forderungen und Ideen solidarischen Handelns zusammengetan: jetzterstrecht.org